Bodenbeläge | Niederlande

Bodenbeläge für Kinder






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Etwa 90 Prozent des Tages verbringen Kinder in Innenräumen – daheim, in der Schule oder im Kindergarten. Wichtig ist deshalb eine hohe Qualität der Materialien, die sie umgeben. Deshalb sollte auf die Wahl eines geeigneten Bodenbelags besonderer Wert gelegt werden. Er sollte warm, möglichst bequem, hygienisch und leicht sauber zu halten sein. In Kindergärten und Schulen steht vor allem das natürliche Linoleum oder ein Vinyl-Belag ganz oben auf der Liste.


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1. Gesetzliche Vorgaben/Richtlinien

Für Schulen und Kindertagesstätten wurde von der Gesetzlichen Unfallversicherung jeweils eine Unfallverhütungsvorschrift herausgegeben, die sich auf Gebäude und Bauteile der Schule bzw. des Kindergartens bezieht.


Für Schulen gilt die Unfallverhütungsvorschrift GUV-V S 1 vom Mai 2001, für Kindertagesstätten die GUV-V S 2 vom Mai 2007. Die Angaben darin sind fast identisch.


  • Bodenbeläge müssen entsprechend der Nutzung rutschhemmend und leicht zu reinigen sein. Hierzu gibt das Merkblatt für Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr (GUV-R 181) Hinweise.



  • In Aufenthaltsbereichen sind Stolperstellen und grundsätzlich auch Einzelstufen zu vermeiden. Lassen sich Einzelstufen nicht vermeiden, müssen sie von angrenzenden Flächen deutlich unterschieden werden können. (z.B. durch kontrastierende Farben, andere Materialstruktur oder Beleuchtung der Stufe)



  • Zur Erhaltung der rutschhemmenden Eigenschaften von Bodenbelägen sind in Eingangsbereichen Maßnahmen zu treffen, die Schmutz und Nässe zurückhalten. (z.B. durch großflächige Fußabstreifmatten über der gesamten Durchgangsbreite – mindestens 1,50 m tief)



  • Für Wasch-, Dusch- und Umkleideräume ist zudem folgendes definiert:


  • Wasch- und Duschräume sowie unmittelbar damit in Verbindung stehende Umkleideräume, sind mit Fußbodenbelägen auszustatten, die auch bei Nässe rutschhemmende Eigenschaften besitzen.Hierzu gibt die GUV-Information „Bodenbeläge für nassbelastete Barfußbereiche“ (GUV-I 8527) Hinweise.


2. Eigenschaften/Anforderungen an den Bodenbelag


  • Hygiene und Sauberkeit/Reinigung und Pflege

  • Textile Beläge sind hier weniger geeignet. Ideal ist eine fugenlose, durchgehend geschlossene Oberfläche, die sich beispielsweise mit Linoleum oder Vinyl realisieren lässt. Linoleum ist von Hause aus sogar natürliche bakteriostatisch. Auch Vinylbeläge bieten kein Wachstumspotential für Bakterien.




  • Rutschhemmung/Sicherheit/Elastizität

  • Bodenbeläge müssen Trittsicherheit gewährleisten und sollten im Falle eines Sturzes das Verletzungsrisiko minimieren. Die Rutschsicherheit der Bodenbeläge wird nach BGR 181 klassifiziert. Für Eingangsbereiche, Flure, Pausenhallen, Klassenräume, Gruppenräume und Treppen wird die Klasse R9 empfohlen. Für Toiletten, Waschräume, Küchen, Maschinen- und Werkräume wird die Klasse R10 empfohlen. Steinböden sollten für Kindereinrichtungen nur im Ausnahmefall verwendet werden.


  • Akustik

  • Die Werte für Linoleum liegen etwa zwischen 3-6 dB, die von Vinyl zwischen 2-4 dB. Besondere Akustik-Varianten wie DLW Linoleum Marmorette AcousticPlus oder Favorite Acoustic erzielen Werte von 17 dB.





  • Robustheit/Langlebigkeit

  • Die Strapazierfähigkeit der Bodenbeläge wird nach der Europa-Norm EN 685 eingestuft. Die Klassen 31-34 kennzeichnen elastische Böden für die gewerbliche Nutzung von geringer bis sehr starker Nutzung. Um den Anforderungen in einer Schule oder einer Kita gerecht zu werden, sollte ein elastischer Bodenbelag mindestens die Einstufung in die Klasse 32-34 erreichen.


  • Fußwärme

  • Hierfür wird gern der Naturbelag Linoleum gewählt. Es ist angenehm fußwarm und natürlich.


  • Farbgebung

  • Linoleum, aber auch Vinylbeläge gibt es heute in fast allen Farbtönen rund um den Farbkreis – knallbunt oder gedeckt. Mit speziellen Schnittmustern lassen sich sogar Bildmuster in den Linoleumbelag einlassen.


  • Natürlichkeit/Ökologie/Gütesiegel

  • Linoleum wird nach wie vor fast ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt (Leinöl, Baumharze, Kork, Holzmehl, Kalksteinpulver und Jute) und am Ende der Nutzungszeit dem Recycling zugeführt. Es ist außerdem frei von Emissionen Gütesiegel wie der Blaue Engel geben Auskunft über die gesundheitliche Unbedenklichkeit.


  • Kosteneffizienz

  • Elastische Beläge lassen sich besser sauber halten als textile Böden, die Unterhaltskosten sind somit geringer. Wirtschaftliche Oberflächen-Vergütungen (z.B. Polyurethan) machen die Böden noch pflegeleichter.


3. Bodenbelagsarten und ihre Eignung


  • Linoleum

  • Linoleum ist ein ökologischer Bodenbelag, der eine hervorragende CO2-Bilanz aufweist und mit verschiedensten Ökolabels ausgezeichnet ist. DLW Linoleum ist durch seine natürlichen Rohstoffe gesundheitlich unbedenklich und entspricht sogar den strengen Anforderungen der europäischen Spielzeugnorm EN 71. Für Schulen und Kindertagesstätten wird Linoleum gern genutzt aufgrund seiner breiten Farbpalette und seiner Eigenschaften: pflegeleicht, reinigungsfreundlich, hygienisch, elastisch, rutschhemmend, fußwarm, antistatisch, ist geeignet für Fußbodenheizungen und bietet einen hohen Gehkomfort. Linoleum besitzt zudem eine lange Lebensdauer. Besonders elastisch wird Linoleum auf einer Unterschicht aus Korkment, die den Trittschall verbessert, die Elastizität erhöht und die Wärme noch stärker dämmt.






  • Kunststoffbeläge

  • Bodenbeläge aus Vinyl (Kunststoff) sind sehr leistungsfähig. Angeboten wird eine nahezu unbegrenzte Designvielfalt. Da es sich bei dem Rohstoff PVC um ein thermoplastisches Material handelt, ist es die einzige Belagsart, die regelrecht verschweißt werden kann. So kann eine nahtlos geschlossene Oberfläche realisiert werden. Die Böden sind rutschhemmend und einfach sauber zu halten. Zur Trittschalldämmung und für erhöhten Gehkomfort werden spezielle Akustikbeläge angeboten.


  • Textile Bodenbeläge

  • In Einrichtungen für Kleinkinder werden textile Beläge eher selten eingesetzt. Sie lassen sich nicht so gründlich und hygienisch reinigen.


Fazit:


In Kindertagesstätten empfiehlt sich das Naturprodukt Linoleum. In Schulen eignen sich darüber hinaus auch Vinylbeläge. Übergänge zwischen Außen- und Innenbereich sollten Schmutzfangzonen vorsehen und in Sanitärbereichen und Küchen sollten rutschhemmende Beläge mit R10 verbaut werden.






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